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Ablauf der Wirtschaftsmediation

Mediation ist grundsätzlich flexibel, doch folgt das Verfahren einer Grundstruktur die drei Phasen beinhaltet.

Vorbereitungsphase

Erstkontakt und Auftragsklärung:

Beim ersten persönlichen Kennenlernen wird das Anliegen der Parteien besprochen und geklärt, ob die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mediation gegeben sind. Zur weiteren Orientierung erfolgt die Erläuterung des detaillierten Ablaufs der Mediation sowie die Regeln, die für den gesamten Prozess gelten und und als Arbeitsgrundlage vereinbart werden.

Durchführungsphase

Sammlung der zu klärenden Themen:
Im zweiten Schritt werden neben der Findung und Definition des Mediationsziels die jeweiligen Themen, die besprochen werden sollen, gesammelt und priorisiert.
Bearbeitung des Konfliktes:
Jede Partei hat nun die Möglichkeit, zu den einzelnen Punkten Stellung zu nehmen. Durch den mediativen Rahmen werden im strukturierten Gespräch die unterschiedlichen Sichtweisen und dahinterstehenden Bedürfnisse und Interessen sichtbar und damit für die andere Partei nachvollziehbar.
Entwicklung, Bewertung und Verhandlung von Lösungsmöglichkeiten:
Nachdem die Parteien die Sichtweise und Argumentation des anderen nun besser verstehen und nachvollziehen können, sind sie in der Lage, nach konstruktiven Lösungen in Form eines offenen Brainstormings zu suchen. Stellen die gefundenen Vorschläge für beide Seiten umsetzbare Optionen dar, können diese konkretisiert werden.

Schlussphase

Entscheidung und Vereinbarung:
Nachdem die Realisierbarkeit der Lösungsvorschläge geprüft wurde, werden hierüber konkrete schriftliche Vereinbarungen getroffen die für die beteiligten Parteien bindend sind. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Vereinbarung unter Einbeziehung eines Notariats zu schließen.