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Kostenvergleich

Was kostet ein Mediationsverfahren und was nutzt es am Ende?

Die Leistungen werden nach den vereinbarten Stunden- oder Tagessätzen abgerechnet.

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Tabelle: Die aufgeführten Beträge sind in EUR und gerundet, ohne USt und Gutachterkosten. Die Gerichtskosten beziehen sich auf das Gerichtskostengesetz, bzw. das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz). Die Kosten des Schiedsgerichtsverfahrens sind der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. entnommen. Den aufgeführten Kosten der Wirtschaftsmediation liegen beispielhaft ein Tagessatz von € 2.000 pro Mediator zugrunde.

 

 

 

 

 

 

 

Wer trägt die Kosten?
Die Kosten werden in der Regel von den Mediationsparteien (Medianten) zu gleichen Teilen getragen. Bei Mediationen die vom Arbeitgeber für seine Mitarbeiter beauftragt werden, übernimmt der Auftraggeber die Kosten. Rechtsschutzversicherungen beteiligen sich häufig ganz, oder teilweise an den Kosten.

Kosten des Aussitzens
Ignorieren und Nichtstun sind in den seltensten Fällen günstige Alternativen. Kosten die durch kontraproduktives Verhalten (z.B. Zurückhaltung von Informationen, Ausgrenzung, etc.), Krankheitskosten, erhöhte Fluktuation, “Dienst nach Vorschrift“, u.ä. entstehen, sind immens. Studien, wie z.B. die “Konfliktkostenstudie“, aus dem Jahr 2009, erarbeitet von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG zusammen mit der Hochschule Regensburg und der Berner Fachhochschule kommen zu einem ähnlichen Ergebnis (KPMG, „Konfliktkostenstudie – Die Kosten von Reibungsverlusten in Industrieunternehmen“).
Die “Konfliktkostenstudie II“ aus dem Jahr 2012 schildert weitere Fälle in denen sich die Kosten für unbehandelte Konflikte zwischen 60 TEUR und 3 Mio. EUR pro Jahr bewegen. (KPMG, „Best Practice Konflikt(kosten)-Management 2012“).

Download unter www.kpmg.de/Publikationen.